| Referate am 6. Tag der Schweizer Marktforschung im KKL Luzern (6. Mai 2008)
Eröffnungsreferat
Christoph Naucke, designierter Geschäftsführer Initiative Markt- und Sozialforschung, Hersbruck:
"Wer antwortet, kann mitentscheiden." Wie kann die Wahrnehmung der Marktforschung in der Öffentlichkeit nachhaltig verbessert werden?
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Onlineforschung
Oliver Ackermann und Dr. Andrea Buss Notter, IHA-GfK AG, Hergiswil:
GfK-GOP (= Global Online Panel): Funktionsweise einer modernen internationalen Panelapplikation, die rerpäsentative und valide Onlinestudien von hoher Qualität garantiert
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Innovative Methoden
Dr. Martin Koci, B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung AG, Basel:
Linkage-Research-Methoden im Einsatz. Möglichkeiten, Mehrwert und Grenzen von Zusammenhangsanalysen in der Marktforschung
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> Kurzfassung (PDF)
Dieter Pfister, PFISTER Marketing & Kommunikation, Binningen/Basel und
Dr. Peter Spichiger-Carlsson, gfs-zürich, Markt- & Sozialforschung, Zürich:
Durch Marktforschung die Beliebigkeit von Raumgestaltungen verhindern - der Spacing-Monitor
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Datenmanagement
Dr. Dorothea Schaffner, Institut für Kommunikation und Marketing der Hochschule Luzern – Wirtschaft: Marketing-Intelligence. Strategische Entscheidungsfindung auf Basis eines integrierten Marketinginformationssystems
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Dr. Max Müller, IBSF Institut für Begleit- und Sozialforschung, Zürich:
Time-Budget-Studien zur Mediennutzung. Oder: Haben Sie schon einmal Walliser geclustert?
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Mitarbeiter-/Kundenforschung
Werner Reimann, DemoSCOPE Research & Marketing, Adligenswil:
Die Mitarbeitenden befragen – und dann?
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Innovative Methoden
Urs Hofmann, Swiss Poster Research Plus AG, Zürich:
Plakatforschung "SPR+". Ein Einblick in eine der weltweit grössten GPS-Mobilitätserhebungen
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Qualitative Forschung
Alain Messerli, Concept Zürich AG, Zürich:
Mitten drin statt nur dabei! Consumer-Blogs als neues Marketingforschungs- und Innovationsmanagement-Tool
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Julia Tatje, MANOR AG, Basel:
Online-Gruppendiskussionen – Chancen und Grenzen eines neuen Verfahrens
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Revision des Datenschutzgesetzes (DSG): Stellungnahme des vsms
Das Bundesamt für Justiz hat den "Entwurf zu einer Änderung der Verordnung zum Bundesgesetz über den Datenschutz (VDSG, 235.11) und zu einer Verordnung über die Datenschutzzertifizierungen" bis am 18. Mai 2007 in die Vernehmlassung geschickt. Obwohl der vsms nicht zur Stellungnahme eingeladen worden ist, hat der Vorstand eine grundsätzliche Stellungnahme zum Daten- und Persönlichkeitsschutz eingereicht.
Mit dieser Stellungnahme soll dem Bundesamt für Justiz signalisiert werden, dass der Daten- und Persönlichkeitsschutz für den vsms und seine Mitgliedsinstitute von zentraler Bedeutung ist. Aus diesem Grund hat der vsms den Antrag gestellt, den Verband in Zukunft auf die Liste der vernehmlassenden Organisationen aufzunehmen, und bittet das Bundesamt, den vsms über die weitere Entwicklung bzw. Inkraftsetzung der Verordnung zum Bundesgesetz über den Datenschutz und der Verordnung über die Datenschutzzertifizierung zu informieren.
> vsms-Stellungnahme (PDF)
Der Bundesrat hat das revidierte Datenschutzgesetz (DSG) auf den 1. Januar 2008 in Kraft gesetzt.
9. vsms-Fachtagung am 22. Mai 2007 im WTC World Trade Center Zürich
An der diesjährigen Fachtagung informierten sich 70 Markt- und Sozialforscher/-innen über den Daten- und Persönlichkeitsschutz in der Demoskopie.
Für Erich Wiegand, Präsident EFAMRO European Federation of Associations of Market Research und Geschäftsführer ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V., hängt der Erfolg der Markt- und Sozialforschung vom Vertrauen der Befragten, der Auftraggeber und der Öffentlichkeit ab. Ihr Schutz spielt deshalb in den berufsethischen Verhaltensregeln der Markt- und Sozialforschung eine wichtige Rolle. In der europäischen Gesetzgebung und ihrer Umsetzung auf nationaler Ebene kommt dem Persönlichkeitsschutz grosse Bedeutung zu. Es ist die zentrale Aufgabe der Selbstregulierung der Markt- und Sozialforschung, die Persönlichkeitsrechte der Befragten mit den methodischen Anforderungen der Forschung verantwortungsvoll und proaktiv in Übereinstimmung zu bringen. Damit trägt sie entscheidend dazu bei, der Markt- und Sozialforschung die notwendigen Handlungsspielräume zu erhalten.
Gemäss Roger Chevallaz, Rechtsanwalt und juristischer Berater vom vsms, wird das revidierte Datenschutzgesetz nicht zu Einschränkungen in der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung führen. Wie er aber an der vsms-Fachtagung aufgezeigt hat, müssen die Institute die notwendigen Massnahmen zur "Wahrung der Transparenz bei der Datenbeschaffung und -bearbeitung" treffen. Die Markt- und Sozialforschungsinstitute, die nicht nur für Dritte Daten beschaffen und bearbeiten, sondern zum Teil auch über umfangreiche Datensammlungen verfügen, werden sich nicht entziehen können, Datenschutz-Managementsysteme einzuführen bzw. den neuen gesetzlichen Bestimmungen anzupassen.
Drei Auftraggeber von Forschungsprojekten zeigten auf, wie sich die Marktforscher und Marktforscherinnen permanent im Spannungsfeld von Datenschutz, Erkenntnisinteresse, Erfordernissen einer modernen Unternehmensführung und neuen Herausforderungen zu bewegen haben. Drei Institutsvertreter präsentierten das Handling von personenbezogenen Informationen anhand von verschiedenen Erhebungsmethoden und Forschungsansätzen.
Die folgenden Referate können als PDF heruntergeladen werden:
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Erich Wiegand, Präsident EFAMRO und Geschäftsführer ADM, Frankfurt am Main
Berufsethik und Persönlichkeitsschutz in der Markt- und Sozialforschung
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Roger Chevallaz, Rechtsanwalt und juristischer Berater des vsms, Bern
Weniger Datenschutz – mehr Persönlichkeitsschutz! Schränkt das revidierte Datenschutzrecht die Markt-, Meinungs- und Sozialforschung in der Schweiz ein?
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Pascal Reiniger, Informatik-Revisor/Interne Revision, Coop, Basel
Möglichkeiten der Informatik bei der Kundenauswertung und die Anforderungen des Datenschutzes. Eine Beurteilung aus der Sicht der Internen Revision
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Dr. Christoph Glauser, CEO und Präsident des Verwaltungsrats, ArgYou AG, Baar
Wie gläsern ist der Kunde im Netz? Neue Forschungsansätze im Internet und die Grenzen der Privacy
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Urs Aellig, Leiter Media- und Sozialforschung, LINK Institut für Markt- und Sozialforschung, Luzern
Beachtung und Umsetzung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes am Beispiel der Einkommens- und Verbrauchserhebung. Sensible Daten im Kontext eines mehrstufigen Erhebungsdesigns
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Wolfgang Beule, Statistik/Datamining GIS, Helsana Versicherungen AG, Dübendorf
Bedingungen und Anforderungen an die Erhebung aussagekräftiger Datensätze
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